1LIVE Informant

Fail beim geplanten Mindestlohn für Azubis

08.11.2018

So ⬆️ hatte sich die Bundesregierung die Reaktion tausender Azubis vorgestellt - auf einen Plan von Bildungsministerin Karliczek. Die will einen Mindestlohn in der Ausbildung. Viele halten den aber eher für einen Fail.

Wieso?

Die Ministerin plant, dass jeder Azubi im ersten Lehrjahr mindestens 504 Euro im Monat verdienen soll. Danach soll der Mindestlohn steigen - auf 580 Euro im letzten Jahr. Aber: Die meisten Azubis verdienen schon jetzt deutlich mehr. 🤷

Rechenfehler?

Wirkt ein bisschen so. 😄 Der Deutsche Gewerkschaftsbund hält den Azubi-Mindestlohn jedenfalls für eine Mogelpackung und fordert, dass die Ministerin einiges drauf legen soll. 💰 Und irgendwas muss sie sich jetzt überlegen. CDU, CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag nämlich eine Mindest-Ausbildungsvergütung vereinbart.

Noch mehr Pläne?

Einen hatte Karliczek tatsächlich noch: Sie will Lehrberufe formell besser stellen. Mit Begriffen wie Facharbeiter oder Fachkraft soll Schluss sein. Dafür sollen Namen wie Berufsspezialist oder Berufsbachelor eingeführt werden. 🎓