1LIVE Informant

Neue Details zum Tod eines Häftlings in Kleve

05.12.2018

In dieser Gefängniszelle in Kleve am Niederrhein hatte Mitte September ein 26-jähriger Syrer tödliche Verbrennungen erlitten. ⬆️🔥 Das Tragische: Der Mann war verwechselt worden, saß zu Unrecht in Haft. 🤯 Jetzt gibt's neue Details zu dem Fall.

Lass hören!

Es geht darum, ob den Justizbeamten der Brand früher hätte auffallen müssen. Ein Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft hatte ergeben, dass der Häftling erst nach einer Viertelstunde Hilfe gerufen und das Fenster aufgemacht haben soll. ⌛ Recherchen der ARD-Sendung "Monitor" legen jetzt nahe, dass das so nicht stimmen kann. ❌

Warum nicht?

➡️ Experten sagen, nach einer Viertelstunde in der brennenden Zelle wäre der 26-Jährige gar nicht mehr in der Lage gewesen, das Fenster aufzumachen oder den Alarm zu drücken. 😧
➡️ Die Brandspuren deuten darauf hin, dass schon früher ein Fenster oder die Tür aufgemacht wurden. Das wirft die Frage auf, ob die Justizbeamten das Feuer schon früher hätten bemerken können. 🤔

Gibt's Reaktionen?

Nee, das NRW-Justizministerium wollte nichts zu den ARD-Recherchen sagen. 🤐 Und die Staatsanwaltschaft verweist auf laufende Ermittlungen. 🕵️‍♀️ Mit dem Fall in Kleve beschäftigt sich auch ein Untersuchungsausschuss des Landtags. 🔍