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Bundeswehr will mehr Regierungsmaschinen

15.12.2018

Das war ziemlich peinlich: Ende November ist Kanzlerin Merkel viel zu spät beim G20-Gipfel in Argentinien angekommen - weil ihr Flugzeug eine Panne hatte. ⏱️🛩️🔧 Merkel musste dann einen Linienflug nehmen. Die Bundeswehr, die für Regierungsflieger zuständig ist, will jetzt Konsequenzen ziehen. ☝️

Nämlich?

In der "Bild am Sonntag" sagt Verteidigungsministerin von der Leyen, dass die Bundeswehr ein bis zwei neue Langstreckenflieger kaufen könnte. ✈️➕✈️ Außerdem will sie bei der Besatzung aufstocken und eine Notfall-Crew für Flüge zu wichtigen Regierungsterminen einführen. 👨‍✈️👩‍✈️ Für den G20-Gipfel gab es die nicht - auch deshalb konnte Merkel nicht mit ihrer Maschine weiterfliegen.

Wer bezahlt's?

Von der Leyen sagt, dass pro neuer Langstreckenmaschine zwischen 200 und 300 Millionen Euro anfallen. 💰 Die Verteidigungsministerin will, dass das Geld von der Regierung kommt - und nicht die Bundeswehr bzw. die Luftwaffe zahlen. Die bräuchten das Geld für ihre eigenen Einsätze mit Flugzeugen und Hubschraubern. 🚁