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Prozess-Auftakt gegen G20-Randalierer

17.12.2018

Hamburg beim G20-Gipfel letztes Jahr im Sommer: Mal ehrlich - von dem, was die wichtigsten Politiker der Welt da besprochen und entschieden haben, ist kaum was hängen geblieben - dafür aber solche Bilder. ⬆️ Vermummte Gipfel-Gegner randalieren, werfen Scheiben ein, zünden Autos an und verletzen Polizisten. 😠 Heute startet dazu in Hamburg der erste große Prozess.

Gegen wen?

Angeklagt sind vier Deutsche im Alter von 18 bis 24 und ein Franzose. Sie sollen bei einem Aufmarsch des linksradikalen "Schwarzen Blocks" dabei gewesen sein. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, Feuer gelegt, Menschen verletzt und verbotene Waffen 🔪 dabei gehabt zu haben. Die Polizei hatte nach der Gewalt beim G20-Gipfel europaweit nach den Tätern gefahndet - unter anderem mit Fotos im Netz. 📸

Welche Konsequenzen?

Sollten die Angeklagten verurteilt werden, drohen ihnen lange Haftstrafen - unter anderem wegen Körperverletzung und Landfriedensbruchs. Außerdem könnte bis zu einer Million Euro Schadenersatz 💵 von ihnen gefordert werden - für alles, was sie bei den Krawallen in Hamburg kaputt gemacht haben.