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Online-Steuer: EU will mehr Geld von Internet-Konzernen

21.03.2018

Große Tech-Konzerne wie Apple, Google, Facebook und Amazon verdienen durch ihre Kunden in Europa Milliarden. ๐Ÿ’ฐ๐Ÿ’ฐ๐Ÿ’ฐ
Sie zahlen dank diverser Tricks aber kaum Steuern auf ihre Gewinne. So hat z.B. Apple nach EU-Angaben 2014 nur 0,005 (โ—) Prozent Steuern gezahlt. ๐Ÿ’ธ

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Geht gar nicht - findet auch die EU-Kommission. Sie hat jetzt ihren Plan vorgestellt, wie Internet-Konzerne mehr Steuern zahlen sollen: 3 Prozent Digital-Steuer!

Heißt?

1๏ธโƒฃ Die neue Steuer soll nicht auf Gewinne gezahlt werden - denn die kann man klein rechnen, auch in EU-Steueroasen wie ๐Ÿ‡ฎ๐Ÿ‡ช Irland, ๐Ÿ‡ฑ๐Ÿ‡บ Luxemburg oder den ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ฑ Niederlanden. Entscheiden soll stattdessen der gesamte Umsatz, den ein Unternehmen macht.
2๏ธโƒฃ Die neue Steuer soll nicht da fällig werden, wo ein Konzern seinen Sitz hat - der könnte bei Internet-Firmen ja überall sein. ๐ŸŒ Entscheiden soll stattdessen die Zahl der digitalen Nutzer in der EU. ๐Ÿ“ฑ๐Ÿ‘จ ๐Ÿ‘ฉ

Das soll klappen? ๐Ÿค”

Offen ist noch, wie die neue Digital-Steuer konkret umgesetzt werden könnte. Kritiker befürchten auch, dass die Konzerne schon daran arbeiten, um die neuen Regeln zu umgehen. Erst mal müssen auch das Europaparlament und die EU-Mitgliedsstaaten entscheiden - und da sind einige Länder skeptisch.