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Neue Details zum Täter von Münster

08.04.2018

Nach der Amokfahrt gestern in Münster gehen die Ermittler davon aus, dass der Fahrer kein politisches Motiv hatte und alleine war. Sie ermitteln aber trotzdem weiter in alle Richtungen. Warum er seinen VW-Bus mitten in das Lokal in der Altstadt gesteuert hat, ist aber immer noch unklar.

Was weiß man denn?

Der Täter ist 48 Jahre, Deutscher und hatte wohl psychische Probleme. Außerdem war er wegen kleinerer Delikte polizeibekannt. Die Polizei hat den VW-Bus und mehrere Wohnungen des Täters durchsucht. Dabei haben sie die Waffe gefunden, mit der sich der Fahrer getötet hat. Und offenbar auch eine Art Abschiedsbrief.

Was stand drin?

Nach Informationen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung schreibt der 48-Jährige davon, dass er immer wieder Nervenzusammenbrüche hatte. Außerdem ist von Aggressionen und Schuldkomplexen die Rede. Die Ermittler glauben demnach, dass der Täter damit indirekt seinen Selbstmord angekündigt hat.

Heftig!

Ja! Egal warum der Täter das getan hat, die Münsteraner sind schockiert. Viele haben Blut für die Verletzten gespendet. Heute Abend gibt es einen Gottesdienst in Münster für die Opfer. Außerdem waren Bundesinnenminister Seehofer und NRW-Ministerpräsident Laschet am Tatort. Seehofer nannte die Tat feige - Ministerpräsident Laschet hat die Münsteraner für ihre Hilfsbereitschaft und Ruhe gelobt.