1LIVE Informant

NRW-Umweltministerin gerät wieder unter Druck

25.04.2018

Für sie hier ⬆️ könnten die nächsten Tage wieder ungemütlich werden, NRW-Umweltministerin Christina Schulze-Föcking (CDU). Denn es gibt neue Vorwürfe gegen sie.

Und welche?

Erstens geht es noch mal um 🐖 Schweine-Mastbetriebe in Steinfurt: Nach WDR-Recherchen haben die Tierschützer von "Animal Rights Watch" Dokumente, die belegen sollen, dass Schulze-Föcking doch noch an den umstrittenen Betrieben beteiligt ist. Dabei hatte die Ministerin gesagt, dass sie seit Mitte 2017 nicht mehr beteiligt ist.

Warum umstritten?

Aktivisten ⬆️ werfen Schulze-Föcking und ihrem Mann schon länger vor, dass es den Schweinen in den Mast-Betrieben schlecht geht. Ermittlungen gegen die beiden wurden aber eingestellt. Vor dem Verwaltungsgericht Münster wollen Tierschützer trotzdem noch erreichen, dass die Ministerin keine Schweine mehr halten darf.

Noch was?

Ja, im NRW-Landtag ging es erst gestern darum, dass in Schulze-Föckings Ministerium die Abteilung für Umweltkriminalität abgeschafft wurde. Dazu hat sie nach WDR-Informationen widersprüchliche Angaben gemacht. Die Opposition droht jetzt mit einem Untersuchungsausschuss.