1LIVE Informant

Aktivisten machen symbolische Sklavenversteigerung

25.05.2018

Richtig gelesen! Viele unserer Klamotten oder auch Lebensmittel werden unter übelsten Bedingungen hergestellt oder geerntet. Nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch in der EU. Darauf haben deutschlandweit Aktivisten mit einer ungewöhnlichen Aktion aufmerksam gemacht. ✊

Womit genau?

Unter anderem in Berlin, Köln und Bochum haben sie Sklavenmärkte aufgebaut und billige Arbeitskräfte versteigert - natürlich nur symbolisch! ⬆️ 😲 Das Protestbündnis "Gemeinsam für Afrika" will damit zeigen: Sklaverei ist zwar seit 150 Jahren offiziell abgeschafft - das gilt aber nicht überall. 😑

Wie bitte!?

Hilfsorganisationen sagen, dass weltweit noch über 40 Millionen Menschen unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten - zum Beispiel Näherinnen in Asien, Kinder in Minen in Afrika oder auch Erntehelfer in Südeuropa. 👨‍🌾🚜

Lösung?

Was die Hilfsorganisationen fordern, ist nicht neu: Ein Umdenken in der Gesellschaft - und, dass der Staat genauso wie jeder Einzelne stärker darauf achtet, wo Produkte herkommen und ob sie fair gehandelt werden. 💪