1LIVE Informant

Drohnen als fliegende Rettungshelfer

04.07.2018

Das da ⬆️ ist ein Taucher, der nach einem vermissten Schwimmer im Rhein bei Köln sucht. 🏊 Allein letztes Jahr sind in NRW-Gewässern 55 Menschen ertrunken. 😢 Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) testet deswegen Drohnen als Helfer für die Retter.

Warum?

Oft reichen ein paar Boote nicht, um große Flüsse oder Seen nach einer vermissten Person abzusuchen. 🔍 Dann vergehen wertvolle Minuten. ⌛ Denn der Rhein zum Beispiel fließt auch ziemlich schnell.

Wie helfen Drohnen?

Ihr Vorteil ist, dass sie mehr sehen als Retter mit Ferngläsern. Im besten Fall fliegen die Drohnen voraus und liefern Livebilder und GPS-Daten direkt an die Leitstelle. 🚨 Die Retter können den Vermissten dann gezielt suchen - gewinnen also wertvolle Zeit.

Wo gibt's das hier?

Die DLRG hat erfolgreiche Drohnen-Trainings in Köln ⬆️ und Minden gemacht. Bis solche Drohnen bei echten Einsätzen genutzt werden können, dauert es aber noch:
Eine kostet mindestens 10.000 Euro, es braucht geschulte Experten und die Bild-Qualität muss noch genauer untersucht werden. 📷