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Bottroper Apotheker soll lange ins Gefängnis

06.07.2018

Der Fall hatte für Schlagzeilen gesorgt: Ein Apotheker aus Bottrop hat über Jahre tausende Medikamente gestreckt - lebenswichtige Infusionen, die Krebs-Patienten für ihre Therapie brauchten. ⚕️💉 Heute ist er dafür vom Landgericht Essen verurteilt worden, zu zwölf Jahren Gefängnis. Er darf auch nie mehr als Apotheker arbeiten. 🚫

Die Begründung?

Die Richter fanden, dass sich der Mann auf Kosten anderer bereichert hat. Denn obwohl er weniger Wirkstoff in die Medikamente reingemischt hat, kassierte er die voll bei den Krankenkassen ab. 💰 Der Schaden: 50 Millionen Euro. Davon hat sich der Bottroper Apotheker unter anderem eine Villa gebaut. 🏠😠

Die Folgen?

Trotz des Urteils bleibt für Patienten und Angehörige von Verstorbenen vieles unklar, vor allem: Welcher Patient hat wie viel Wirkstoff in seinen Infusionen bekommen? 💉🤔 Ein positives Ende gibt es für einen ehemaligen Mitarbeiter des Apothekers: Er bekommt einen Whistleblower-Preis, weil er die Ermittlungen gegen seinen Chef ins Rollen gebracht hat. 🚓⚖️