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Mutmaßlicher Falschgoldverkäufer steht vor Gericht

17.08.2018

In Göttingen steht jetzt ein 20-Jähriger vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, Falschgold im Wert von etwa 300.000 Euro verkauft zu haben. 💰 Das skurrile an dem Fall: Der damals 18-Jährige soll keine arglosen Menschen auf der Straße betrogen haben, sondern echte Profis - in einer Göttinger Bank. 🏦

Wie?😮😮

Er hat wohl einfach gefälschte Goldbarren im Internet gekauft. Die bestehen aus Metallen wie Kupfer oder Messing und werden nur mit einer hauchdünnen Schicht Gold überzogen. Zehn Mal ist er in die Bank spaziert, dann wurde die Bank misstrauisch - auch wegen der Mutter des Angeklagten.🙍‍♀️

Hat die gepetzt?

😆 Nö! Die wollte selber auch ein paar Barren verticken. 😂 Da hat die Bank dann aber abgelehnt und sich das vermeintliche Gold mal ein bisschen genauer angeguckt. Besonders peinlich - mittlerweile hatte die Bank das Falschgold auch schon weiterverkauft. Die Mutter sitzt jetzt genau wie ihr Sohn auf der Anklagebank - wegen Betrugs. ⚖️