1LIVE Informant

Gesund klingen heißt nicht gesund sein

16.01.2019

Wenn ein sportlicher Bäckermeister seinen Kreativen hatte, dann kann so was dabei rauskommen: "Eiweiß-Beißer", "Power-Happen" oder "Athleten-Brot". Kennen wir alle. Klingt gesund - ist es aber nicht unbedingt. Darauf weisen jetzt Verbraucherschützer hin - und fordern klare Regeln. 🚦

Was sagen sie?

Dass solche Fantasienamen irreführend sind. Der Verbraucherzentrale-Bundesverband hat mehr als 1.000 Leute gefragt. Ergebnisse:
➡️Tendenziell schätzen die Leute Backwaren mit trendigen Namen gesünder ein als "normale" Brote oder Brötchen.
➡️Etwa die Hälfte der Leute unterschätzt den Fett- und Kaloriengehalt.

Konsequenzen?

Für die Verbraucherschützer ganz klar: Bei "Sportlerbroten" oder "Fitnessbrötchen" sollte klar geregelt werden, was drin sein muss oder darf, damit sie so heißen können - vor allem, wenn im Namen von konkreten Nährstoffen wie "Eiweiß" die Rede ist. Für "Vollkorn" gibt es solche Regeln zum Beispiel. 👊