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Regierung einigt sich beim Werbeverbot für Abtreibungen

29.01.2019

Dürfen Ärzte darüber informieren, wenn sie Schwangerschaftsabbrüche anbieten? Eine Frage, die in den letzten Wochen für Demos - und ordentlich Krach in der Bundesregierung gesorgt hat. 🗯️ Jetzt hat sie eine Lösung gefunden.

Wie sieht die aus?

Es geht ja um den Paragraf 219a, der Werbung für Abtreibungen verbietet. Dabei bleibt es auch. 🚫 Aber er soll ergänzt werden: Ärzte dürfen demnach sagen, dass sie Abtreibungen machen - zum Beispiel auf der eigenen Internetseite. Die Politiker haben sich aber noch auf eine andere Regelung geeinigt, die für Frauen wichtig ist.

Welche noch?

Damit Frauen seltener ungewollt schwanger werden, sollen sie die Anti-Baby-Pille zwei Jahre länger gratis bekommen - bis zum 22. Geburtstag. 👍 Bis die Regeln gelten, dauert's aber wohl noch ein bisschen. Die Politiker müssen noch endgültig darüber abstimmen.