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Semester-Start: Teure Mieten in Uni-Städten

06.10.2019

Für viele 👩‍🎓 Studierende 👨‍🎓 in NRW geht heute das neue Semester los. Und wer keinen bezahlbaren Platz in einem Wohnheim bekommen hat, steht in vielen Uni-Städten vor einem Problem: steigende Mieten für private Wohnungen und ein geringes Einkommen.
Für Leute, die Bafög kriegen und nicht bei den Eltern wohnen, gibt es seit diesem Wintersemester zwar einen höheren Wohnzuschlag - der reicht aber oft nicht.

Zahlen?

Hatte vor Kurzem das Institut der deutschen Wirtschaft rausgegeben. Die Forscher hatten sich die Kosten für typische Studentenbuden angeguckt - z.B. 30 qm, normale Ausstattung, maximal 1,5 km bis zur Uni. Inklusive Nebenkosten werden für so eine Wohnung im Schnitt gut 400 Euro pro Monat fällig, Tendenz steigend: Die Mietpreise sind innerhalb eines Jahres durchschnittlich um 4,6 Prozent rauf. 📈

Wo am teuersten?

Am meisten kostet die typische Studi-Wohnung in Köln (459 Euro), gefolgt von Bonn, Düsseldorf, Münster und Aachen (362 Euro). Deutschlandweit teuerste Stadt bleibt München, mit 717 Euro. Zum Vergleich: Fürs Wohnen sind im Bafög 325 Euro vorgesehen. Das reicht laut Studie in mehr als zwei Drittel der Uni-Städte nicht. 💸

Nicht ganz so teuer ist es übrigens in Bochum (287 Euro). Oder außerhalb von NRW zum Beispiel in Bremen, Leipzig und Magdeburg.