1LIVE Informant

Warnung vor Kinderpornos in sozialen Netzwerken

28.10.2019

Ich hoffe, es dir noch nie passiert: dass dir bei Whatsapp jemand ein Video schickt, auf dem ein Kind missbraucht wird. Klingt unwahrscheinlich? Ist es aber offenbar nicht. Ermittler vom Bundeskriminalamt haben jetzt noch mal davor gewarnt, dass solche Videos in letzter Zeit häufiger gepostet, gelikt oder weitergeleitet werden. Hintergrund ist ein Fall, von dem ich dir vor kurzem schon erzählt habe.

Welcher?

21 Verdächtige aus Deutschland sollen Videos mit kinderpornographischem Inhalt verbreitet haben - vermutlich, weil sie Likes haben wollten, aus Gruppenzwang oder weil sie es lustig fanden. Die Verdächtigen sind zwischen 14 und 26 Jahre - und wussten möglicherweise nicht, dass sie eine Straftat begehen.

Was kann ich tun?

"Löschen" oder "Melden" klicken statt "Like". Dem Absender schreiben, dass du sowas ablehnst. Oder sogar zur Polizei gehen. Laut dem BKA sind es gerade vor allem zwei Videos, die rumgehen - unter anderem von der Vergewaltigung eines Jungen in Afghanistan.