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Forderung: Meldepflicht für judenfeindliche Schüler

06.11.2019

Drei Schüler aus Gießen in Hessen sorgen für Diskussionen. Es geht um einen Besuch im KZ Buchenwald und die Rückfahrt im Bus. Die drei 14-Jährigen haben sich dabei offenbar komplett daneben benommen.

Was ist passiert?

Die Schüler sollen judenfeindliche Lieder abgespielt und gesungen haben - und haben sich wohl auch über den Besuch im KZ lustig gemacht. Der Schulleiter hat das mittlerweile gemeldet. Die Polizei ermittelt gegen die Schüler. Jetzt hat sich der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung eingeschaltet.

Was sagt er?

Er fordert im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" eine deutschlandweite Meldepflicht für judenfeindliche Vorfälle an Schulen. Vorbild sind zwei Bundesländer, die so etwas schon haben - Berlin und Baden-Württemberg.