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Umweltaktivistin Carola Rackete war im Braunkohletagebau

10.11.2019

Die Kapitänin und Umweltaktivistin Carola Rackete war heute in Keyenberg im Rheinland. Das ist ein Dorf, das es vermutlich bald nicht mehr geben wird. Denn es soll Platz machen für den Braunkohletagebau von RWE. Die Bewohner müssen deshalb aus Keyenberg wegziehen. Rackete ist bei einem Dorfspaziergang der Bürgerinitiative "Alle Dörfer bleiben" mitgelaufen.

Was hat sie gesagt?

Rackete findet, dass mit der Verfeuerung von Braunkohle sofort aufgehört werden sollte. Denn die trage zum Klimawandel bei. Schon jetzt würden die Auswirkungen wie Dürre, Überschwemmungen und Wirbelstürme die Lebensgrundlagen vieler Menschen zerstören. Deshalb seien auch viele auf der Flucht.