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Rettungsdienste in NRW haben Personalsorgen

09.02.2019

Die Rettungsdienste in NRW machen sich Sorgen um ihr Personal. Das liegt daran, dass der Bund die Voraussetzung für den Beruf verändert hat. In Zukunft soll es keine Rettungsassistenten mehr geben, sondern nur noch Notfallsanitäter.

Der Unterschied?

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert ein Jahr länger, dafür dürfen sie auch mehr. Zum Beispiel Patienten Medikamente geben. Für alle Rettungsassistenten heißt das, dass sie bis Ende nächsten Jahres eine Zusatzqualifikation brauchen, wenn sie weiter arbeiten wollen - und die ist teuer.

Wer zahlt?

Die Rettungsdienste sagen, dass die Krankenkassen die Kosten tragen müssten - oft machen die das aber nicht. Deshalb haben die Rettungsdienste 11.000 Unterschriften gesammelt. Die haben sie jetzt NRW-Gesundheitsminister Laumann überreicht, damit der nochmal mit den Kassen spricht.