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Mehr illegale Schatzjäger in NRW

03.03.2019

Im Rheinland liegen wertvolle archäologische Schätze im Boden - zum Beispiel Münzen, Schmuck und Werkzeuge aus der Römerzeit in Xanten am Niederrhein. Eigentlich gehören die der Allgemeinheit - es gibt aber immer mehr illegale Schatzsucher, die heimlich Fundstücke ausgraben und sie teuer verkaufen. 💵

Echt jetzt?

Ja, der Landschaftsverband Rheinland sagt, dass gut 2.000 solcher Schatzjäger in NRW unterwegs sind - vor allem aus den Niederlanden. Sie kommen meistens nachts und suchen mit Nachtsichtgeräten und Metalldetektoren Felder in Xanten ab. Die Fundstücke verkaufen sie auf dem Schwarzmarkt. Nicht nur das ärgert die Archäologen...

Was denn noch?

Sie haben Sorge, dass die Schatzsucher mit ihren Aktionen und Geräten historische Orte in NRW zerstören. In Zukunft wollen die Archäologen ihre eigenen Ausgrabungsstätten besser mit Kameras und Wachleuten schützen. 🚨