1LIVE Informant

Hoffnung für HIV-Patienten

07.03.2019

An der Düsseldorfer Uniklinik haben Ärzte einen Erfolg gegen sie ⬆️ hier geschafft: eine mit HIV infizierte Zelle. Die Ärzte sind noch vorsichtig, aber: Ihr Patient könnte der weltweit Dritte sein, der von HIV geheilt wurde.

Wie?

Der Patient hatte Blutkrebs und hat deswegen eine Stammzellenspende bekommen. Das Besondere: Die DNA des Spenders war gegen bestimmte Formen von HIV immun. Der Patient in Düsseldorf hat diese Stammzellen bekommen und jetzt, ein paar Monate nach der Behandlung, können keine HI-Viren mehr in seinem Körper gemessen werden.

Wow! Durchbruch?

Nee, da sind die Ärzte ganz vorsichtig. ➡️ Erstens ist der Patient noch nicht lange genug ohne die Viren, um von "Heilung" zu sprechen. ➡️ Zweitens ist eine Stammzellenspende sehr gefährlich und wird nur im absoluten Notfall gemacht. ➡️ Drittens haben nur sehr wenige Menschen eine DNA, die gegen das HI-Virus immun ist. Trotzdem ist der Fall für die Ärzte wichtig...

Warum?

Die Ärzte in Düsseldorf hoffen, dass die Erkenntnisse sie weiterbringen. Ihr Ziel: Sie wollen die HIV-resistente DNA irgendwann selber züchten und die Stammzellenspende weniger gefährlich machen - damit auf Dauer vielleicht doch viele HIV-Patienten geheilt werden können. 👨‍⚕️👩‍⚕️