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Viel Arbeit für Bombenentschärfer in NRW

15.03.2019

Alles gut gegangen! Die Bombenentschärfer in NRW hatten 2018 besonders viel zu tun, wie zum Beispiel im letzten Sommer in Oberhausen. ⬆️ Mehr als 2800 Bomben mussten die Experten insgesamt entschärfen oder kontrolliert sprengen 💥 - ein Plus von 45 Prozent zum Jahr davor. Laut Innenministerium gab es keine Unfälle. 👍

Warum so viele?

Das liegt daran, dass zurzeit besonders viel gebaut wird. 👷 Und da stoßen Bauarbeiter eben auch häufiger auf Bomben, die im Zweiten Weltkrieg über NRW abgeworfen wurden und nicht hochgingen. Auch durch das Niedrigwasser im trockenen Sommer kamen zum Beispiel im Rhein einige Bomben zum Vorschein.

Gefährlich?

Das NRW-Innenministerium sagt "lebensgefährlich" und hat sich deshalb bei den Sprengstoffexperten für ihre Arbeit bedankt. Bomben oder andere Munition zu beseitigen, ist auch nicht gerade billig. NRW hat dafür im letzten Jahr 22 Millionen Euro ausgegeben. 💸