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Anteilnahme nach Anschlag in Neuseeland

16.03.2019

In Neuseeland trauern die Menschen weiter um die 50 Todesopfer des Anschlags vorgestern. Ein Mann hatte zwei Moscheen gestürmt und um sich geschossen - wohl aus fremdenfeindlichen Motiven. Die Anteilnahme in der Stadt Christchurch ist riesig.

Inwiefern?

Die Menschen haben sich gestern zu einer spontanen Mahnwache getroffen, Blumen niedergelegt, gesungen und gebetet. Der Imam einer der beiden angegriffenen Moscheen sagt, dass viele fremde Menschen kommen und ihn umarmen. In Christchurch ist für die meisten klar, dass Muslime in Neuseeland zuhause sind.

Neues zur Tat?

Die Polizei hat in einer Moschee einen weiteren Toten gefunden. Damit gibt es jetzt 50 Todes-Opfer. Der mutmaßliche Attentäter sitzt weiter in U-Haft. Ihm wird vielfacher Mord vorgeworfen. Die Politik in Neuseeland reagiert auf den Anschlag. Regierungschefin Ardern hat angekündigt, dass sie das Waffenrecht in Neuseeland verschärfen will.