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Teil-Erfolg für Menschenrechte

23.04.2019

Deutschlands Außenminister Maas kann einen Teil-Erfolg für die Menschenrechte verbuchen: Er hat eine Sitzung des UNO-Sicherheitsrats geleitet, die eine Absage gegen sexuelle Gewalt in Kriegen gebracht hat. Dafür eingesetzt haben sich auch Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad (rechts) und Menschenrechtsanwältin Amal Clooney (links).

Worum geht's?

Weltweit bekämpfen sich Kriegsgegner nicht nur mit Panzern und Gewehren. Oft werden Frauen vergewaltigt, um Macht zu demonstrieren und Gegner zu demütigen. 😪 Das soll sich ändern: Täter sollen wissen, dass sie für ihre Taten bestraft werden können. Die Resolution fordert jetzt alle Staaten auf, Täter zu verfolgen, und den Opfern zu helfen.

Konkrete Maßnahmen?

Stehen nicht in der Erklärung. 🚫 Die USA, China und Russland haben das verhindert. Deutschland wollte unter anderem, dass es feste Regeln gibt, wie Täter verfolgt werden. Das ist jetzt erstmal vom Tisch. Trotzdem nennt Außenminister Maas die Resolution einen "Meilenstein". 💪