1LIVE Informant

Arbeitsagentur hat Problem mit Fake-Anzeigen

02.05.2019

Das Stellenportal der Bundesagentur für Arbeit soll eigentlich bei der Jobsuche helfen. Jetzt gibt's da offenbar ein größeres Datenleck. 😮 Wer über das Portal seine Daten eingibt, geht eventuell ein Risiko ein, dass die missbraucht werden.

Waaas?

ARD-Reporter haben aufgedeckt, dass Datenhändler da jeden Tag tausende Fake-Stellenanzeigen schalten. Die Bewerber sollen Lebenslauf und Zeugnisse an eine E-Mail-Adresse schicken. Die Daten werden dann weiterverkauft - zum Beispiel an private Zeitarbeitsfirmen für drei bis fünf Euro.

Konsequenzen?

Datenschützer sprechen von illegalen Praktiken. Sie fordern bessere Kontrollen von Stellenangeboten bei der Bundesagentur für Arbeit. 🔎 Und sie wollen, dass das mutmaßliche Datenleck in der Jobbörse geschlossen wird. ☝️