1LIVE Informant

Skandal bei Werkstatt für Menschen mit Behinderungen

06.05.2019

In Duisburg beschäftigt sich heute ein Ausschuß im Stadtrat mit der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Bei der hatte es im vergangenen Jahr schon einen Skandal gegeben, ausgelöst von der Ex-Chefin...

Was war da los?

Da kam raus, dass die Chefin ihr Gehalt Stück für Stück angehoben hat - auf bis zu 380.000 Euro pro Jahr. Üblich wären gerade mal die Hälfte. Danach haben die Rechnungsprüfer mal genauer hingeguckt: In ihrem Bericht schreiben die jetzt, dass nicht nur bei dem Gehalt geprasst wurde...

Wo noch?

Das hier sind ein paar Beispiele aus dem Bericht, wofür sonst noch Kohle rausgehauen wurde:
➡️ Mehrere Flaschen Schampus für Tagungsteilnehmer
➡️ Ein Sideboard mit Minibar für 6.000 €
➡️ Über 100 Weihnachtsgänse für Mitarbeiter
Und das, obwohl es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt...

Konsequenzen?

Also die ehemalige Chefin wurde letztes Jahr direkt gefeuert - und die Stadt Duisburg fordert von ihr 760.000 Euro Schadenersatz. Bei den anderen Ausgaben wird heute in dem Ausschuß besprochen welche für einen gemeinnützigen Verein okay sind und welche nicht.