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Islamischer Reli-Unterricht soll weitergehen

25.06.2019

415.000 - so viele muslimische Schüler gibt's in NRW. Ziemlich viele. Deshalb hatte das Land 2012 islamischen Reli-Unterricht eingeführt - als erstes Bundesland. 👩‍🏫 Heute entscheiden die Politiker im Landtag, ob er bleibt.

Prognose?

Die Chancen stehen gut. 👍 Fast alle Parteien haben sich nämlich schon auf den Gesetzesentwurf geeinigt - nur die AfD ist dagegen. Der islamische Reli-Unterricht war damals als Übergangsmodell an den Start gegangen - und wird es auch erstmal bleiben. Auch wenn es heute das Okay gibt.

Warum?

Weil die islamischen Verbände in NRW bisher nicht als Religionsgemeinschaften anerkannt sind. Das ist Voraussetzung dafür, dass sie selbst über die Unterrichtsinhalte entscheiden können - so wie die Kirchen. Deshalb müssen die Organisationen einen Vertrag mit dem Land abschließen. 📝

Was steht da drin?

Darin sind strenge Kriterien festgelegt - unter anderem dazu, dass die Verbände staatsfern sein müssen. Außerdem müssen sie belegen, dass sie verfassungstreu arbeiten. 👨‍⚖️