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Studenten fallen häufiger auf Nebenjob-Masche rein

03.07.2019

Die Polizei warnt Studenten davor, kriminell zu werden - ohne dass sie davon wissen. 🤔 Grund sind vermeintlich lukrative Nebenjobs, die im Moment oft im Netz angeboten werden.

Worum geht's da?

Per Facebook-Werbeanzeige werden Jobs als "Finanzagent" angeboten. Es klingt einfach: Man bekommt Geld auf sein Konto überwiesen, schickt es an jemand anders weiter - und bekommt dafür bis zu 10 Prozent Provision. Wer das macht, hilft aber oft bei Geldwäsche. 💶💸

Wie das?

Das Geld landet auf Konten in Litauen oder Zypern und wird oft in Kryptowährung umgetauscht. Für die Ermittler ist es dann nicht mehr auffindbar. Deswegen nennt die Polizei die Masche "Money Muling" - weil sich die Betroffenen als Geldesel missbrauchen lassen. Wer erwischt wird, muss mit Strafen rechnen. 👮

Wer steckt dahinter?

Meist organisierte Banden mit einem internationalen Netzwerk. In ganz Deutschland gibt es immer mehr solcher Fälle. Schon jetzt sind es so viele wie im gesamten letzten Jahr. Die Polizei rät, misstrauisch zu sein, wenn bei Job-Angeboten im Netz schnell verdientes Geld versprochen wird.