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Seenot-Retter machen teilweise erstmal Pause

10.07.2019

Das ist das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi". Es gehört der Organisation Sea-Eye und bis vor kurzem wurden damit Menschen aus dem Mittelmeer gerettet. Der Chef von Sea-Eye hat jetzt aber gesagt, dass es eine Pause gibt, um "Diesel und Kraft zu tanken".

Müde?

Ja. Der Sea-Eye-Chef sagt, dass vor allem die ständigen Diskussionen mit den Behörden in Italien und Malta aufreibend waren. Gerade vorgestern hat die "Alan Kurdi" nochmal 44 Geflüchtete vor Libyen an Bord genommen und die Menschen an Malta übergeben.

Keine Rettung mehr?

Doch. Einen neuen Rettungseinsatz mit einem neuen Schiff hat jetzt zum Beispiel die deutsche Organisation "Mission Lifeline" angekündigt. 👍 Vor einem Jahr hatten die Behörden in Malta ein Schiff der Organisation beschlagnahmt.