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Anwältin beschreibt Gefühle mutmaßlicher Lügde-Opfer

12.07.2019

In Ostwestfalen ist der Prozess um den massenhaften Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde weitergegangen. ⚖️ Zwei mutmaßliche Opfer sollten aussagen - haben kurz vorher aber abgesagt.

Wieso?

Die beiden Mädchen haben ihrer Anwältin eine Mail geschrieben. Darin stand, dass sie es noch nicht schaffen, über die Erlebnisse zu sprechen. Per Webcam war im Netz übertragen worden, wie sie missbraucht wurden. Die Anwältin sagt, dass sie sich bis heute schämen und Albträume haben. Der Fall Lügde beschäftigt mittlerweile aber nicht nur Richter.

Wen noch?

Einen Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag. Der hat sich heute zum ersten Mal zusammengesetzt. Der Ausschuss soll Pannen bei Polizei und Behörden aufklären.