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Schalke-Boss Tönnies nimmt drei Monate Auszeit

06.08.2019

Für ihn hier ⬆️ war es gestern ein ungemütlicher Abend. Der Aufsichtsratschef von Schalke, Clemens Tönnies, musste dem Ehrenrat des Fußballclubs Rede und Antwort stehen - wegen Rassismusvorwürfen.

Und was kam raus?

Tönnies hat nochmal Glück gehabt. Er darf seinen Job behalten - lässt ihn aber drei Monate ruhen. Der Ehrenrat findet: Ja, Tönnies hat gegen das Leitbild des Vereins verstoßen. Aber den Vorwurf Rassismus nannte das Gremium "unbegründet".

Was hatte er gesagt?

Tönnies hatte auf einer Veranstaltung gesagt, dass Kraftwerke in Afrika gefördert werden sollten. Er meinte wörtlich: "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren." Fans und Anti-Rassismus-Organisationen hatten auf eine harte Strafe gepocht.