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Blaualgen sorgen häufiger für Bade-Verbote

11.08.2019

Ein heißer Sommer hat seine Vorteile: Wenn du mal in den See willst, musst du dich nicht vorher lange abkühlen! 😜 Der Nachteil: Im Wasser vermehrt sich fieser Kram. Zum Beispiel Blaualgen. Die haben letztes Jahr zu einer Rekordzahl von Badeverboten geführt. Laut Tagesspiegel waren es fast 50. Das sind mehr als doppelt so viele wie 2017.

Algen gefährlich?

Blaualgen sind Bakterien, die in jedem Gewässer vorkommen. Bei Hitze können sie sich aber so stark vermehren, dass sich das Wasser färbt, so wie hier ⬆️ in Hessen 2018. Der See muss dann gesperrt werden, denn Blaualgen können Ausschlag verursachen. Sie produzieren außerdem Giftstoffe und wenn man sie verschluckt, kann das zu Übelkeit und Erbrechen führen.

Was tun?

Blaualgen lieben Nährstoffe, Phosphate zum Beispiel können bei Sommerhitze eine Algenblüte auslösen. Phosphate kommen unter anderem in Dünger vor, aber auch in unserem Abwasser. Die Grünen fordern deswegen strengere Dünge-Regeln für die Landwirtschaft.