1LIVE Informant

Neue Ideen zur Müllvermeidung

12.08.2019

Kippen auf dem Boden, die Eimer quellen über von Kaffeebechern und im Gebüsch fliegen Burger-Packungen rum. So sieht's leider öfters in Parks oder auf Plätzen aus. Die Kosten fürs Aufräumen zahlen die Städte und Gemeinden, also im Endeffekt wir alle. Bundesumweltministerin Schulze will die Kosten jetzt anders verteilen.

Wie das?

Sie will die Hersteller beteiligen. Ihr Vorschlag: Wer Einwegverpackungen oder zum Beispiel Zigaretten herstellt, soll in Zukunft die Entsorgung mitfinanzieren. Eine neue EU-Richtlinie macht das möglich. Der Verband Kommunaler Unternehmen will jetzt den eingesammelten Müll untersuchen, um zu ermitteln, wer was zahlen muss.

Gute Idee?!

Umweltschützer finden die Idee gut und hoffen, dass Hersteller dadurch mal über Alternativen für Einwegverpackungen nachdenken. Von der Industrie selbst gibt's Kritik für den Vorschlag - sie findet nicht, dass sie für den Müll verantwortlich ist, der in der Natur landet.