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Gericht verurteilt Syrer nach Messerangriff

22.08.2019

Zum tödlichen Messerangriff auf dem Stadtfest in Chemnitz ist das Urteil gefallen. Der angeklagte Syrer ⬆️ soll für 9 Jahre und 6 Monate ins Gefängnis.

Begründung?

Für das Gericht war eindeutig klar, dass er einen 35-jährigen Deutschen erstochen hat. Seine Verteidiger wollen das Urteil nicht akzeptieren. ❌ Sie hatten einen Freispruch gefordert, zum Beispiel weil es keine DNA-Spuren an der Tatwaffe gab. 🔎

Was sagt er selbst?

Der Angeklagte hat während der Verhandlung geschwiegen. Im Schlusswort hat er dann gesagt, dass er unschuldig sei. Ein möglicher Mittäter ist noch auf der Flucht. Die Tat vor ungefähr einem Jahr hatte auch über Chemnitz hinaus für Aufsehen gesorgt. 📰

Erzähl noch mal.

In Chemnitz hatten zum Beispiel Neonazis die Tat für ihre Zwecke genutzt: Tagelang liefen sie durch die Stadt, zeigten den Hitler-Gruß und machten Stimmung gegen Ausländer. Aber auch Gegendemonstranten sind auf die Straße gegangen.