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Wohnungslos: Statistik soll Hilfe bringen

25.09.2019

Kein eigenes Zuhause 🏠 haben, vielleicht sogar auf der Straße leben - zum Glück können sich die meisten von uns das kaum vorstellen. Auch für die Politik ist es schwierig, zu helfen, denn wie viele Obdach- und Wohnungslose es tatsächlich gibt, kann sie nur schätzen. Bald soll sich das ändern.

Wie?

Die Bundesregierung will, dass die Zahl der Wohnungslosen einmal im Jahr erfasst wird - und zwar in allen Bundesländern. In manchen - zum Beispiel in NRW - passiert das schon: Hier gibt es etwa 45.000. Mit der bundesweiten Statistik 📈 will die Politik ihre Hilfe besser anpassen.

Wie will sie zählen?

Es gibt einen Unterschied: Obdachlos ist, wer auf der Straße lebt. Wohnungslos ist, wer kein eigenes Zuhause hat. Diese Menschen schlafen meist in Notunterkünften 🛏️ oder die Stadt gibt ihnen ein Zimmer in einer Sammelunterkunft. So kann man Wohnungslose auch "zählen". Bei den Obdachlosen ist die Dunkelziffer dagegen hoch. 🙁